Friseurhandwerk

Auszubildende bekommen mehr Geld

Friseurhandwerk in Hessen

Auszubildende bekommen mehr Geld

Friseurin bei der Arbeit Fototeam ver.di Hessen Friseurin

ver.di und der Landesinnungsverband Friseurhandwerk Hessen haben einen neuen Tarifvertrag für Auszubildende im Friseurhandwerk abgeschlossen. Mit der höheren Ausbildungsvergütung soll der Beruf an Attraktivität gewinnen.

ab 01.08.2013 steigen die Ausbildungsvergütungen:
im ersten Lehrjahr auf 410 Euro,
im zweiten Lehrjahr auf 500 Euro
im dritten Lehrjahr auf 600 Euro.

ab 01.08.2015 steigen die Ausbildungsvergütungen:
im ersten Lehrjahr auf 430 Euro,
im zweiten Lehrjahr auf 525 Euro
im dritten Lehrjahr auf 630 Euro.

ab 01.08.2016 steigen die Ausbildungsvergütungen:
im ersten Lehrjahr auf 450 Euro,
im zweiten Lehrjahr auf 550 Euro
im dritten Lehrjahr auf 660 Euro

Beatrix Müller, Landesfachbereichsleiterin von ver.di: „Wir hätten uns gewünscht, dass ein Auszubildender in Hessen schon ab diesem August im dritten Ausbildungsjahr 680 Euro verdient. Aber nach wie vor bleiben die Ausbildungsvergütungen in Hessen die höchsten in der gesamten Bundesrepublik.“

ver.di Hessen und der Landesinnungsverband haben darüber hinaus beschlossen, für die neuen Ausbildungsvergütungen wieder eine Allgemeinverbindlichkeitserklärung zu beantragen. Damit wird die Ausbildungsvergütung auch für diejenigen Betriebe zur Pflicht, die nicht dem Landesinnungsverband angehören. Sie setzt damit gleichwertige, dauerhafte und angemessene soziale Rahmenbedingungen für die Ausbildung junger Menschen in ihrem Ausbildungsverhältnis.

Der Tarifvertrag ist für allgemeinverbindlich erklärt (Bundesanzeiger vom 04.12.2013).